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CDU Dreieich
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CDU Fragt nach dem Projekt Notinsel
06.02.2012 - Gemeinde/ Stadt
Themengebiet: Kinder und Jugend
CDU Fragt nach dem Projekt Notinsel
Nach dem Stand des Projekts Notinsel der Hänsel und Gretel Stiftung erkundigte sich die CDU Fraktion beim Bürgermeister. Ziel ist es Kindern und Jugendlichen Ansprechpartner und Zufluchsmöglichkeiten bei einer Bedrohung in der Öffentlichkeit zu bieten.

Im Folgenden der Wortlaut des Briefes:

„Einführung des Projekts „Notinsel“ in Dreieich“ – Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 22.02.2011

      Sehr geehrter Herr Zimmer,

Gewalt und Übergriffe an Kindern sind ein wachsendes Problem in unserer Gesellschaft. Gewalt begegnet uns und unseren Kindern leider überall. In der Schule, auf dem Spielplatz oder auf dem Weg nach Hause. Mit dem Projekt Notinsel hat die Stiftung Hänsel+Gretel die Initiative ergriffen und eine Möglichkeit geschaffen, Kindern in Notsituationen Fluchtpunkte aufzuzeigen, in denen sie Hilfe bekommen. Notinseln können Einzelhandelsgeschäfte, Bäcker, Metzger, Friseure, kleinere Supermärkte, Apotheken, Banken uvm. werden, sofern sie geeignet sind und sich bereit erklären, Kindern zu helfen, wenn diese Hilfe benötigen. Jedes Notinsel-Partnergeschäft unterschreibt eine Selbstverpflichtung und erhält dann einen Aufkleber, der gut sichtbar für Kinder angebracht wird. Eine Handlungsanweisung im Laden weist die regionalen Notrufnummern aus und erläutert den Mitarbeitern, was im Notfall zu tun ist.
Nach einer Umfangreichen Diskussion im Sozialausschuss wurde der Magistrat durch die Stadtverordnetenversammlung am 22.02.2011 beauftragt zu prüfen, ob die Initiative Not Insel der Hänsel+Gretel Stiftung auch in Dreieich umgesetzt werden könnte. (Drucksache XIV/353)

Gemäß §7 der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung ist die Berichterstattung durch den Magistrat innerhalb von 3 Monaten vorzunehmen oder unverzüglich über die Hinderungsgründe zu berichten. Ich bin sehr enttäuscht, dass bis heute, fast ein Jahr nach dem Beschluss, kein Bericht vorgelegt wurde.

Kinder sind Gewalt und vielen Gefahren meist schutzlos ausgeliefert. Sie sind die schwächsten und damit schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Ihnen sollte unsere besondere Sorge gelten, ich möchte Sie daher bitten zeitnah einen Zwischenbericht über das Projekt Notinsel zu geben.


Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


Ingo Claus Peter
Sprecher AK „Soziales und Vereine“
CDU Fraktion Dreieich
      
Schlagworte: Innenstadt, Vereine
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