Mit größtem Unverständnis hat der Partei- und Fraktionsvorsitzende der CDU Dreieich, Hartmut Honka, die Vorwürfe die UGL in der Offenbach Post vom heutigen Tag („Harte Attake in der Freibadfrage“) zur Kenntnis genommen. „Ich habe in politischen Auseinandersetzungen schon einiges erlebt. Diese absurden und persönlichen Vorwürfe gegen Mitglieder meiner Partei sind jedoch der absolute Tiefpunkt. Die UGL stellt mit ihren Vorwürfen zudem alle Stadtverordneten unter Generalverdacht, da diese alle einem „normalen“ Beruf nachgehen und ihr Stadtverordnetenmandat als Ehrenamt nebenbei ausüben“, so Hartmut Honka.
Wie gut die Lesekompetenz der UGL ist, sieht man zudem an der Aussage der UGL, dass die Einsparung von 900.000 Euro nur „ein relativ kleines Element“ der Kienbaumvorschläge bezeichne. „Die Schließung des Freibades wird von Kienbaum mit 895.000 Euro ausgewiesen und ist damit der größte Einzelvorschlag in dem gesamten Gutachten. Wer knapp eine Million Euro als „relativ kleines Element“ bezeichnet, zeigt auch deutlich, dass er den Bezug zur Realität verloren hat“, so Hartmut Honka.
Der CDU-Vorsitzende stellt klar, dass die Unterstützung des Vorschlags zur Schließung des Freibades dem Ziel diene, die Chance auf die dauerhaften Erhalt eines Schwimmbadstandorts in Dreieich sicherzustellen. „Die Fakten sind eindeutig. Das größte Problem unserer Stadt sind die seit knapp 10 Jahren immer weiter anwachsenden Kassenkredite. Um diese zu begrenzen muss die Stadt eindeutig bei den laufenden Kosten sparen. Unser Vorschlag, der eine Entwicklung eines Bebauungsplanes für die möglichen bebaubaren Flächen des Freibades und dessen daran anschließende Schließung vorsieht, sind sicherlich der emotionalste Punkt des Kienbaumgutachtens. Dies haben auch die uns bisher erreichten Reaktionen bewiesen. Bis zur Vorlage eines entsprechenden Bebauungsplanes werden jedoch einige Jahre vergehen und bis dahin kann das Freibad gerne genutzt werden. Ohne entsprechende Entscheidung besteht aber die große Gefahr, dass auf Dauer der Verlust beider Bäder droht. Wer diese Gefahr heute populistisch bei Seite wischt, gefährdet auf Dauer den Bestand beider Bäder“, so Hartmut Honka abschließend.